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Europäische Forschungsgemeinschaft Halitose e.V. (EFH)
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News

13.11.2009
Mundhygiene - versteckte Gefahr Alkohol?
Kennzeichnungspflicht gefordert


Mundhygiene - versteckte Gefahr Alkohol?Ob Medikamente oder Kosmetika Alkohol enthalten, ist oft nicht einfach zu erkennen. Wer kommt schon auf die Idee, dass z.B. viele Mundspül-Lösungen oder auch Hustensäfte Alkohol enthalten. Die "versteckte Gefahr, die von solchen Produkten ausgeht, wird häufig unterschätzt", so Dr. Jörg Brachwitz, 1. Vorsitzender der Europäischen Forschungsgemeinschaft Halitose e.V. (EFH).

Für Schwangere, Kinder oder viele Menschen, die (dauerhaft Medikamente einnehmen, ist jeder Tropfen Alkohol ein Tropfen zuviel. "Wir fordern deshalb eine klare und verständliche Kennzeichnung in Form eines Warnhinweises "alkoholhaltig" auf allen Umverpackungen und den Produkten selbst - ähnlich Hinweisen auf Zigarettenschachteln." Um unnötige Risiken zu vermeiden, empfehlen Experten den kompletten Verzicht auf Alkohol in Mund- und Zahnspül-Lösungen.

Dr. Jörg Brachwitz

"Von wissenschaftlicher Seite (Pader "Oral Rinses") wird empfohlen, den Alkoholgehalt in Mund- und Zahnspüllösungen zu begrenzen bzw. ganz auf die Verwendung von Alkohol zu verzichten, da diese Produkte in zunehmenden Maßen Kindern verabreicht werden. Das Bundesinstitu für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin schließt sich dieser Empfehlung an, da Alkohol auch in kleinen Mengen die normale Entwicklung von Kindern beeinträchtigt".

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

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